Suchmaschinenoptimierung

Jeder Webseitenbetreiber möchte mit seinem Webauftritt, seinen Produkten oder Dienstleistungen, bestmöglich bei den großen Suchmaschinen gelistet sein. Um Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) ranken sich viele Gerüchte und eine ganze Industrie lebt davon.
Welche Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung gibt es – und was können Sie als Webseitenbetreiber möglicherweise selbst dazu beitragen, damit Ihre Seite bei Suchmaschinen besser gefunden wird?

OnPage-Optimierung: Was Ihr Webmaster idealerweise bereits für Sie erledigt hat. Oder noch erledigen sollte.

Suchmaschinenoptimierung Teil 1: Verhältnis von Code und Text

Es gibt verschiedene Kriterien um festzustellen, ob eine Website fit für Suchmaschinen ist. Eines davon ist das Verhältnis von Codierungsbefehlen zum Inhalt einer Seite. Manche Editoren (= Programme zum Erstellen von Webseiten) erzeugen dabei ungünstige Verhältnisse und betten den Inhalt der Seite in übergroße Mengen an Codierungsbefehlen ein.
Das Resultat: die Suchmaschinen finden sich kaum mehr zurecht und können nur schwer feststellen, worum es in der jeweiligen Webseite geht. Und das wiederum wirkt sich negativ auf die Seitenposition innerhalb der Suchergebnisse aus.
Hier hilft leider meist nur, die Seite mit durchdachten, straffen Codierungsbefehlen neu zu programmieren.

Suchmaschinenoptimierung Teil 2: Keywords, Inhalte und semantische Auszeichnung

Beim Thema Suchmaschinenoptimierung fallen immer wieder Begriffe wie „Meta Tags“ und „Keywords“ (Suchbegriffe). Früher reichte es, den Meta Tag „Keyword“ mit Suchbegriffen zu bestücken, um bei Suchanfragen gelistet zu werden. Inzwischen ignoriert Google den Meta Tag „Keyword“ völlig und analysiert stattdessen den Inhalt einer Webseite um deren Relevanz für einen bestimmten Suchbegriff zu bestimmen.

Heute bedeutet Suchmaschinenoptimierung, lesenswerte, spezifische Inhalte zu entwickeln, und zwar für echte, menschliche Leser. Suchmaschinen analysieren die Häufigkeit bestimmter Suchbegriffe („Keywords“) innerhalb eines Texte und bewerten deren Positionierung in der Seitenhierarchie, also ob der Begriff in Überschriften, Zwischenüberschriften, Bildunterschriften etc. vorkommt. Erscheint den Suchmaschinen der Seiteninhalt in Bezug auf ein bestimmtes Keyword als relevant, dann erscheint die Webseite an prominenter Stelle in den Suchergebnissen.

Daher ist es mittlerweile sehr wichtig, die Keyword-Dichte zu steuern und die Inhalte einer Webseite semantisch korrekt auszuzeichnen, z. B. indem man Überschriften auch im Programmiercode als Überschriften kenntlich macht.

Suchmaschinenoptimierung Teil 3: noch mehr Meta Tags

Es gibt eine ganze Reihe weiterer Meta Tags, über die man das Erscheinungsbild der eigenen Website bei Suchergebnisse steuern kann. „Title“ definiert den Seitentitel, der Meta Tag „Description“ (Seitenbeschreibung) wird häufig als Textauszug in den Suchergebnissen angezeigt. Ferner gibt es entsprechende Meta Tags für Autor, geografische Relevanz der Seite oder auch Anweisungen für Webcrawler etc.

Weiterführende Informationen zu Meta Tags finden Sie hier: Meta Tags

OffPage-Optimierung: Was Sie selbst tun können.

Als Webseitenbetreiber können Sie selbst einiges dazu beitragen, damit Ihre Seite bei Suchanfragen prominent platziert ist. So mögen es Suchmaschinen beispielsweise, wenn andere, bestenfalls hoch bewertete („wichtige“) Seiten auf Ihre Website verweisen. Je mehr Seiten auf Ihre Seite verweisen, umso besser.

Backlinks und Social Signals

Backlinks sind Rückverweise, also Links, die von anderen Webseiten aus auf die eigene Webpräsenz führen. Bei der Bewertung eingehender Backlinks berücksichtigen Suchmaschinen zunächst einmal die Menge: einseitige Links (eine Website verweist auf meinen Webauftritt) werden höher gewichtet als reine Linkpartnerschaften (Link und Gegenlink, „Linktausch“). Aber auch die Qualität der Backlinks zählt: ein Backlink durch eine, große, wichtige Website erhöht die Sichtbarkeit Ihres Webauftritts bei den Suchergebnissen um ein Vielfaches.

Was Sie selbst tun können:

  1. Suchen Sie nach thematisch passenden Internetseiten und bitten Sie die jeweiligen Webmaster, auf Ihre Seite zu verlinken.
  2. Suchen Sie bei den großen Verzeichnisdiensten nach passenden Kategorien und bitten Sie darum, gelistet zu werden. Webverzeichnisse gibt es z. B. bei www.dmoz.org, www.sharelook.de, www.allesklar.de.
  3. Recherchieren Sie, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen bereits auf Portalen (z. B. Ärzteverzeichnisse, Branchenbuch etc.) genannt werden. Prüfen Sie die Vollständigkeit der Angaben und bitten Sie die jeweiligen Webmaster ggf. Ihren Firmeneintrag durch einen Link auf Ihre Homepage zu ergänzen.
  4. Erzeugen Sie „Social Signals“: Erwähnen Sie bzw. Ihre Freunde Ihre Website in Form von „Likes“, „Shares“, „Comments“ auf Facebook, Twitter oder Google+.

Fazit

Einen Teil der Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung, nämlich Maßnahmen der „OnPage-Optimierung“, können Sie als Webseitenbetreiber selbst durchführen. Diese Maßnahmen sind zeitaufwändig, lohnen sich langfristig jedoch fast immer.

Für die „OffPage-Optimierung“ sind gute HTML-Kenntnisse und Erfahrung mit Suchmaschinenoptimierung erforderlich. Fragen Sie den Webmaster Ihres Vertrauens danach.
Oder mich.

Hier finden Sie passende Referenzwebsites und weitere Informationen zum Thema → Suchmaschinenoptimierung.