Verbohrtheit & Scham
zwei Dinge erstaunen mich:
Wenn ich jetzt Analogien bilde, fallen mir folgende ein:
- die absolute Verbohrtheit, mit der Künstler sich an die Hoffnung klammern, doch noch entdeckt zu werden und ausreichend Geld mit Kunst zu verdienen; und dass sie bis dahin wie die Lemminge alle zur Verfügung stehendem Mittel & Vermögenswerte einsetzen, um zu überleben. Es erinnert mich fatal an Unternehmer, die eigentlich pleite sind, aber trotzdem weiterwurschteln.
- dieses absolute Schamgefühl, das Gefühl eine "persönliche Niederlage" einzugestehen, wenn sie zugeben, dass sie doch noch einen zweiten (Brot-)Beruf haben, um über die Runden zu kommen.
Wenn ich jetzt Analogien bilde, fallen mir folgende ein:
- Spitzensport: dort geht es auch um die Sache; nur sehr, sehr wenige verdienen wirklich gutes Geld mit ihren Werbeverträgen; wohl keiner beginnt den Sport mit der Absicht, davon "reich" zu werden
- Kinder kriegen -zugegebenermassen eine gewagte Analogie - aber analog zum Kunstschaffen im Sinne der Schöpferkraft. Welche Eltern zeugen ihre Kinder um eines Tags "gut von ihnen leben zu können"?!


0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
Links to this post:
Link erstellen
<< Home