Kunstmiete
Was Künstlern als Einkommensmöglichkeit immer wieder mal unterkommt sind Kunstpreise, Bildveräußerungen etc. Aber nichts, womit man tatsächlich "rechnen" kann. Kunst und Kultur brauchen jedoch langfristige Förderung, ein langfristiges Bemühen. Nur so können sich Inhalte tatsächlich entwickeln.
Genau das ist das Dilemma des "Projektes", des "Events": wenn es vorbei ist, passiert nichts mehr. Als würde man die Armen zu Weihnachten an einen reichgedeckten Tisch bitten, und die übrigen Tage des Jahres, sollen sie selber schauen, wie sie zurecht kommen...
Eine solche Einmalspende nützt am meisten dem Gebenden, seinem Selbstgefühl (seinem Gewissen), aber der Kultur an sich: weniger.
Vielleicht ist "Kunstmiete" tatsächlich ein überlegenswertes Fördermodell – denn es setzt auf Kontinuität. Ein Kunstverkauf ist momentan schön, aber er ist ohne Folge, ohne Kontinuität. Ebendiese kontinuierliche Begleitung ist nützlich.
Und für Unternehmen ist sie steuerlich absetzbar.


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